16.12.16

vfdb begrüßt Präzisierung der StVO zur Rettungsgasse

Als eine „im Notfall lebensrettende Unterstützung“ hat die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V. (vfdb) die jüngste Klarstellung des Gesetzgebers zum Thema „Rettungsgasse“ bezeichnet. „Die Rettungsgasse dient als wichtiges Instrument zur Sicherstellung eines effektiven Brandschutzes und einer wirkungsvollen Gefahrenabwehr“, betonte vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner in einer Stellungnahme. „Die vfdb unterstützt deshalb alle Aktivitäten, die dieses Ziel unmissverständlich fördern.“

 Aschenbrenner bezog sich auf die Mitte Dezember in Kraft getretene Änderung von Paragraph 11, Absatz 2, der Straßenverkehrsordnung. Darin wurde deutlicher als in der bisherigen Fassung definiert, wo eine Rettungsgasse gebildet werden muss. Wörtlich heißt es: „Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.“ 

„Jeder kennt die Bilder von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen, die auf dem Weg zum Einsatzort im Stau steckenbleiben oder sich nur im Schrittempo weiterbewegen können“, sagte der vfdb-Präsident. „Dabei gehen oft wertvolle Minuten verloren, die womöglich über Leben und Tod entscheiden.“ Deshalb sei es zu begrüßen, dass Verkehrsteilnehmer nun eine noch deutlichere Verhaltensregel gegeben werde. 

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