06.05.2018

vfdb-Mitglieder stimmen über Leitbild ab

Der Schwerpunktaufgabenbereich SAB „Aktivitäten und Strukturen“ hat ein Leitbild für die vfdb entworfen. Es soll Selbstverständnis und Prinzipien darstellen und eine einheitliche Definition dafür geben, was die vfdb ist, welche Ziele sie hat und welche Aktivitäten dazu erforderlich sind. Die Ergebnisse sollen auf der Mitgliederversammlung im Rahmen der Jahresfachtagung in Duisburg Ende Mai vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen werden.

Bei positivem Votum durch die Mitgliederversammlung sollen diese Fragen und Antworten als Grundlage für die Öffentlichkeitsarbeit und Identifikation mit der vfdb dienen. Entsprechend sollen Satzung und Geschäftsordnung angepasst und eine Corporate Identity erarbeitet werden.

In ihrem Beschlussvorschlag hat der SAB folgende Fragen und Antworten formuliert:

Was ist die vfdb?
Die vfdb ist das Expertennetzwerk für Schutz, Rettung und Sicherheit.

Was will die vfdb?
Für ein sicheres Leben setzt sich die vfdb richtungsweisend mit aktuellen und zukunftsorientierten Sicherheitsfragen auseinander. 

Mit welchen Aktivitäten erreicht die vfdb ihre Ziele?
Die vfdb schafft als Expertennetzwerk eine Dialogplattform durch Fachreferate, Adhoc-Arbeitsgruppen sowie die Teilnahme an und Organisation von Fachtagungen und Fachmessen, z.B. der Interschutz.

Die vfdb bringt sich in öffentliche und politische Debatten mit ihrer Expertise ein. Dies wird erreicht durch aktive Öffentlichkeitsarbeit.

Die vfdb beteiligt sich an der Forschung und Entwicklung. Sie unterstützt die Experten durch Fachinformationen, Richtlinien und Herausgabe einer technisch-wissenschaftlichen Zeitschrift.

Die vfdb kooperiert mit anderen Fachverbänden, z.B. dem DFV und wirkt an der Normungsarbeit mit.

Die vfdb fördert innovative Produkte und Verfahren und vergibt ein eigenes Gütesiegel.


Zu den Diskussionspunkten gehörte besonders, ob der Brandschutz explizit in der Antwort auf die Frage „Was ist die vfdb?“ genannt werden sollte. Jedoch stellten die Mitglieder des SAB fest, dass die vfdb eine sehr große Bandbreite an Themengebieten hat. Diese Bandbreite wird durch die Formulierung „Schutz, Rettung und Sicherheit“ umfassend wiedergegeben.

Den Anstoß für die Gründung des Schwerpunktaufgabenbereichs unter der Leitung von Präsident Dirk Aschenbrenner hatte im vergangenen Jahr ein Präsidiumsbeschluss gegeben. Ein Aufruf zur Mitarbeit an die Mitglieder der vfdb auf der Homepage der vfdb und bei Facebook sorgte dafür, dass der SAB einen guten Querschnitt durch die Mitgliederstruktur der vfdb abbildete. Erste Antworten auf die wichtigsten Fragen gab ein von der Firma Eobiont begleiteter zweitätiger Workshop im Oktober vergangenen Jahres in Münster.

Hierfür waren zunächst positive und negative Erfahrungen aus der Vergangenheit der vfdb gesammelt und positive Impulse für die Zukunft entwickelt worden. Neben dem Selbstverständnis der vfdb wurden auch die „Kunden“ der vfdb betrachtet. Dazu wurden sechs „Persona“ entwickelt, die ganz unterschiedliche Hintergründe und Wünsche an die vfdb haben. Dabei wurde bereits die große Bandbreite der Interessen deutlich. Ein SAB-Treffen im Februar 2018 konkretisierte die Ergebnisse und stellte sie in einer außerordentlichen Sitzung von Präsidium, TWB und SAB vor.