12.10.2017 Kategorie: Presse

vfdb: Rauchmelder können Leben retten

(Zum Rauchmeldertag am Freitag, 13.10.)

Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) hat an alle Haus- und Wohnungseigentümer appelliert, die Vorschriften für die Installation von Rauchmeldern ernst zu nehmen. Dabei gelte es, auch über die gesetzlichen Vorschriften hinaus aktiv zu sein. „Zwar besteht die Rauchmelderpflicht inzwischen für Neu- und Umbauten in allen Bundesländern – unterschiedlich sind nach wie vor die Bestimmungen für Bestandsbauten“, sagte vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner zum „Rauchmeldertag 2017“ am kommenden Freitag (13. Oktober). „Aber auch dort, wo Rauchmelder noch nicht fest vorgeschrieben sind, sollte niemand länger warten.“

Aschenbrenner bedauerte, das es in Sachsen als einzigem Bundesland bislang noch keine Regelung für die Installation von Rauchmeldern in bereits bestehenden Gebäuden gebe. Für ältere Bauten besteht derzeit keine Nachrüstpflicht. „Jeder Eigentümer von Wohnraum sollte seine Verantwortung ernst nehmen“, sagte der vfdb-Präsident und wies darauf hin, dass jedes Jahr in Deutschland etwa 400 Menschen bei Wohnungsbränden ums Leben kommen. „Die meisten sterben nicht durch Flammen, sondern durch giftige Rauchgase“, betonte Aschenbrenner. Die Statistik habe bereits gezeigt, dass Rauchmelder Leben retten können.

Über Einzelheiten informiert die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ auf ihrer Internetseite:  www.rauchmelder-lebensretter.de

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