24.07.2018 Kategorie: Presse

Waldbrände: vfdb fordert stärkere europäische Zusammenarbeit

Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) hat angesichts der jüngsten schweren Waldbrände in Griechenland eine Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit gefordert. Zugleich müsse die Technologie weiter vorangetrieben werden, um künftig verstärkt derartige Brände frühzeitig zu entdecken und zu bekämpfen“, sagte vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner.

„Immer wieder – so auch jetzt - gibt es viele lobenswerte Initiativen, die in Notfällen den betroffenen Einsatzkräften zu Hilfe kommen“, betonte Aschenbrenner. „Jedoch wäre es wichtig, solche Zusammenarbeit auf europäischer Ebene noch wirkungsvoller zu organisieren und vorzubereiten.“ Die vfdb werde künftig verstärkt an Forschungs- und Entwicklungsprojekten zum Thema „Naturkatastrophen“ teilnehmen. Dazu gehöre es auch, die Möglichkeiten neuester Technologie effektiv zu nutzen. Beispiele seien der Einsatz von Drohnen und Robotik zur Früherkennung und autonomen Brandbekämpfung von Entstehungsbränden.

„Waldbrände werden uns als Naturphänomen leider auch in Zukunft begleiten möglicherweise sogar noch verstärkt auftreten“, so Aschenbrenner. „Deshalb sehen wir hier dringenden Handlungsbedarf. Das gilt auch für andere Naturkatastrophen und andere Großschadenslagen.“

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