16.06.2017 Kategorie: Presse

vfdb: Mitgefühl mit Opfern und Angehörigen in Portugal

Hohe Waldbrandgefahr auch in Deutschland

Der Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen
Brandschutzes e.V. (vfdb), Dirk Aschenbrenner, hat sich bestürzt über
die Waldbrandkatastrophe in Portugal geäußert. „Unser Mitgefühl gilt
den Opfern sowie ihren Angehörigen und Freunden in Portugal. Unsere
Gedanken sind bei den Feuerwehrfrauen und -männern, die eine riesige
Herausforderung zu bewältigen haben“, sagte Aschenbrenner am
Sonntag. Zugleich warnte er angesichts der derzeitigen Wetterlage vor
einer hohen Waldbrandgefahr auch in Deutschland. Noch in dieser
Woche werde voraussichtlich an einigen Stellen im Lande die höchste
Warnstufe 5 ausgerufen. Der verheerende Waldbrand in Portugal zeige,
welche Aktualität das Thema international habe und welche Ausmaße
ein Waldbrand annehmen könne.
Ein Großteil der Wald- und Vegetationsbrände werde in unseren Breiten
durch Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit oder gar durch Brandstiftung
verursacht. Grundsätzlich sollte – außer an ausdrücklich ausgewiesenen
Plätzen – kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe angezündet
werden. „Auch gilt es zu beachten, dass nicht geraucht wird und auch
zum Beispiel bei einer Fahrt entlang eines Waldes keine Zigarettenreste
fortgeworfen werden“, betonte der vfdb-Präsident. „Außerdem: Lassen
Sie keine Glasabfälle liegen, sie könnten bei Sonnenbestrahlung als
Brennglas wirken! Darüber hinaus wird davor gewarnt, mit dem
Fahrzeug über entzündlichem Untergrund zu parken. Der Katalysator
eines Kraftfahrzeugs erhitzt sich stark und kann einen Brand auslösen.“
Aschenbrenner wies darüber hinaus auf das internationale
Fachsymposium „Wipfelfeuer 2017“ im baden-württembergischen
Schönau hin, das sich Ende der bevorstehenden Woche als führende
Fachveranstaltung mit der Bekämpfung von Waldbränden befasst. Die
vfdb ist Schirmherrin der Veranstaltung, die von der Organisation @fire,
Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V., organisiert wird

Pressekontakt:
Wolfgang Duveneck
Tel. (0175) 6536680
presse@vfdb.de

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