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Referat 2

Sie machen den Unterschied: Die ideellen Aussteller auf der Interschutz

Viele Messen konzentrieren sich vor allem auf Produktpräsentationen. Die Interschutz bietet mehr – dank ihrer ideellen Aussteller. Und das liegt an den ideellen Ausstellern. Schon seit der ersten Bundesfachausstellung „Der Rote Hahn“ im Jahr 1953 gestalten gewerbliche Aussteller sowie Vereine, Feuerwehren und Organisationen ohne kommerzielle Interessen das Messeprogramm gemeinsam. Wir haben zusammengetragen, was die ideellen Aussteller 2026 in Hannover zeigen werden.

@fire – Internationaler Katastrophenschutz Deutschland
Halle 17, Stand A16

@fire bringt seine operative Expertise in mehreren zentralen Formaten der Weltleitmesse ein – beim Wildfire Camp, im Smart Public Safety Hub, auf dem eigenen Messestand sowie bei Vorträgen und Panels. Im Mittelpunkt steht die Beteiligung am Wildfire Camp, einer der neuen und  praxisorientierten Schlüsselplattformen der Interschutz. Das Camp bildet realitätsnahe Szenarien der Vegetationsbrandbekämpfung ab und stellt taktische Verfahren, Führungsstrukturen sowie die Zusammenarbeit verschiedener Akteure in den Fokus.
Die Vegetationsbrandbekämpfung hat sich in den vergangenen Jahren auch in Europa zu einer komplexen, grenzüberschreitenden Herausforderung entwickelt. @fire ergänzt hier den taktischen Werkzeugkasten durch skalierbare Einsatzoptionen – von einzelnen Fachberatern über spezialisierte Unterstützungskomponenten bis hin zu vollständigen Löschmannschaften. Ergänzend stellt @fire eine 24/7 verfügbare Einsatzunterstützung bereit, sowohl virtuell als auch vor Ort, etwa zur Lagebewertung und Beratung.
Am eigenen Messestand in Halle 17, Stand A16, präsentiert @fire seine Arbeit als international tätige Hilfsorganisation. Neben Technik, Material und Fahrzeugen liegt ein besonderer Fokus auf der internationalen Katastrophenhilfe und deren Koordination. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Darstellung der Urban Search and Rescue (USAR)-Fähigkeiten des Vereins. Darüber hinaus beteiligt sich @fire am Smart Public Safety Hub, wo aktuelle Entwicklungen, Innovationen und Herausforderungen im Bevölkerungsschutz diskutiert werden.

Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
Halle 26, Stand D03

Der Messestand des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Halle 26 macht die gesamte Bandbreite des Engagements der Hilfsorganisation im Zivil- und Katastrophenschutz erlebbar. Im Mittelpunkt steht ein Thema: Resilienz – sowohl im Einsatz als auch in der Gesellschaft. Besucherinnen und Besucher erwartet ein umfassender Einblick in neue Projekte, Fähigkeiten und Ansätze des ASB. Erstmals wird dabei auch der Zivilschutz als eigenständiger Schwerpunkt thematisiert. Darüber hinaus wird die Bedeutung der Gewinnung neuer Ehrenamtlicher hervorgehoben – ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit des Bevölkerungsschutzes.
Ein Rettungswagen-Simulator ermöglicht es Interessierten, den Rettungsdienst interaktiv zu erleben. Zudem wird ein Mannschaftstransportwagen Betreuung ausgestellt, der für den Transport von Einsatzkräften, Betroffenen sowie Menschen mit Behinderung und für den Materialtransport eingesetzt wird. Ein programmatisches Highlight am Stand ist die Vorstellung des „Reflexiven Einsatztrainings“ durch den ASB Landesverband Bremen. Dieses Konzept zielt darauf ab, die psychische Widerstandskraft von Einsatzkräften zu stärken und sie besser auf herausfordernde Situationen vorzubereiten. Hinweis: Besucherinnen und Besucher, die erkennbar Kleidung mit ASB-Logo tragen, dürfen sich über ein kleines Geschenk freuen.

Berliner Feuerwehr
Halle 13, Stand B10

Die Berliner Feuerwehr zeigt auf der Interschutz, wie aus 175 Jahren Erfahrung konkrete Zukunft entsteht. „Berlin dient dabei deutschlandweit als Trendradar: Herausforderungen durch Urbanisierung, Klimawandel und gesellschaftliche Veränderungen erkennen wir früh und entwickeln praxisnahe Strategien für die Zukunft – gestalten Sie diese mit uns auf der Interschutz!“, sagt Adrian Wentzel vom Stab Kommunikation der Berliner Feuerwehr.
Ein Schwerpunkt bleibt die Digitalisierung. Mit Apps, Schnittstellen und moderner Ausbildung machen die Berliner Einsatzgeschehen effizienter und erlebbar. Die Standbesuchenden können sich davon zum Beispiel selbst im virtuellen Berlin überzeugen. Gleichzeitig präsentieren die Berliner Ansätze für die Einsatzkraft der Zukunft sowie Innovationen wie ein wasserstoffbetriebenes Löschboot.
„Unser Forschungsbereich lädt zum Austausch über Zukunftsthemen ein - von Technologie bis zu gesellschaftlichen Themen wie Gewalt gegen Einsatzkräfte“, so Wentzel. „Mit unserem neuen „Hub“ schaffen wir erstmals gezielt Raum für Dialog, Vernetzung und gemeinsame Lösungen und beraten über Ihre Karriere bei der Berliner Feuerwehr.“

Bundesverband Deutscher Bestatter
Halle 17, Stand C16

Bei Katastrophen und Unglücken zählt jede Minute - vor allem für die Rettung von Überlebenden. Doch auch die Bergung und der würdevolle Umgang mit Verstorbenen muss sichergestellt werden. Genau hier setzt das Bestatter-Notfallteam des Bundesverbands Deutscher Bestatter (BDB) an: Speziell geschulte Bestatterinnen und Bestatter unterstützen Einsatzkräfte bei der Bergung und Versorgung von Verstorbenen. So wollen sie für Entlastung sorgen, organisatorisch sowie psychisch und physisch.
Gegründet zu Beginn der Corona-Pandemie, ist das Team heute bundesweit vernetzt und kurzfristig einsatzbereit. Neben organisatorischer Unterstützung bringt es vor allem fachliche Kompetenz und Erfahrung im sensiblen Umgang mit Verstorbenen und Angehörigen ein. Für die Einsatzorganisation steht eine zentrale Datenbank zur Verfügung, in der sämtliche Materialien und Ressourcen erfasst sind, sodass sie im Bedarfsfall gezielt eingesetzt werden können. Die Koordination erfolgt zentral über den Bundesverband Deutscher Bestatter. Auf der Interschutz 2026 stellt sich das Bestatter-Notfallteam erstmals vor und gibt Einblicke in seine Arbeit.

Bundeswehr
Halle 17, Stand B06

Die Bundeswehr legt auf der Interschutz wieder den Schwerpunkt auf den Brandschutz. Daneben werden die Zivilmilitärische Zusammenarbeit sowie der „Operationsplan Deutschland“ thematisiert. Er verzahnt zivile und militärische Strukturen, um im Krisen- oder Verteidigungsfall die Rolle Deutschlands als NATO-Drehscheibe für Truppenverlegungen (bis zu 800.000 Soldaten) zu sichern, kritische Infrastruktur (KRITIS) zu schützen und hybride Bedrohungen abzuwehren.
Als zentraler Akteur auf den Bundeswehrständen wird das Brandschutzamt der Bundeswehr (BrdSchABw) mit mehreren Exponaten und Personal vertreten sein. Im Innenbereich (Halle 17, Stand B06) werden das Außenlandeplatz-Fahrzeug (ALP-Fzg) der Bundeswehr-Feuerwehr (BwF) Bückeburg sowie ein neuer Einsatzleitwagen (ELW) präsentiert. Im Außenbereich (Stand D 80) werden ein Kommandowagen (KdoW) und ein Feuerlösch-Kfz Waldbrandbekämpfung (FlKfz WBBk; umgangssprachlich Tatra) zu sehen sein.
Sanitäter, Pioniere, Brandschützer der Marine, diverse Mitmach-Stationen, tägliche Live-Verlosungen und vielseitige Möglichkeiten für eine Beratung runden das Angebot auf den Ständen der Bundeswehr ab. Am Stand des Werkfeuerwehrverbandes (Halle 17, F 30) beteiligt sich die Bundeswehr mit Personal aus dem BrdSchABw und der Löschraupe Discosy aus Meppen.

CADUS
Halle 26, Stand B22

Cadus ist eine gemeinnützige, unabhängige, internationale Hilfsorganisation aus Berlin. Der Stand B22 in Halle 26 soll Besucherinnen und Besuchern einen authentischen Einblick in die humanitäre Einsatzrealität in Kriegs- und Krisengebieten vermitteln. Aktuell ist Cadus in der Ukraine, Gaza und im Sudan aktiv. Erfahrungen und Eindrücke aus den Einsatzgebieten werden durch die Präsentation eines einsatzerprobten MedEvac-Fahrzeugs in Kombination mit modularen Deployment-Setups sowie mobilen Einsatz- und Infrastruktursystemen veranschaulicht.

Christliche Feuerwehr-Vereinigung
Halle 12, Stand C60

Mit einem 48 Quadratmeter großen Stand ist die Christliche Feuerwehr-Vereinigung (CFV) auf der Interschutz vertreten. Die Mitglieder des Vereins verbindet der gemeinsame Glaube an Jesus Christus, der sie auf den Wachen im täglichen Dienst stützt und ihren Halt gibt. Die Crew der CFV freut sich auf viele Kontakte mit den Besuchern, auf die Gespräche über den Dienst in der Feuerwehr und darüber, welche Stärkung der christliche Glaube gerade im aktuellen Weltgeschehen bewirkt. Es geht nicht um eine überkommene „Missionierung“, sondern um die Vernetzung mit anderen Christen in den Feuerwehreinheiten und den kollegialen Austausch.
Als eine Insel im Messebetrieb versteht sich der CFV, als Ort des individuellen persönlichen Zuhörens, des Nachdenkens, der Einkehr und der Ruhe. Am Stand ist die aktuelle Ausgabe der Feuerwehr-Bibel erhältlich. Auch das Thema „Ethik in der Feuerwehr“ spielt bei der Christlichen Feuerwehr-Vereinigung eine große Rolle. In zehn „Werten der Feuerwehrethik“ sind bedenkenswerte Grundsätze des Zusammenlebens in den Einheiten und der Gesellschaft formuliert worden, über die am Stand Halle 12 C60 gesprochen werden kann.

Deathcare Embalmingteam Germany
Halle 17, Stand A27

Bei Deathcare Embalmingteam Germany e.V. engagieren sich erfahrene Thanatopraktiker, Bestatter, Forensiker sowie medizinische Fachkräfte und Dolmetscher. „Als humanitäre, ehrenamtliche Nothilfeorganisation kommen wir überall dort zum Einsatz, wo Naturereignisse oder Katastrophen Menschenleben fordern“, erklärt Pressesprecher Daniel Niemeyer. „Unser Team unterstützt vor Ort bei der fachgerechten Bergung und Versorgung Verstorbener, entlastet lokale Organisationen und Rettungskräfte und trägt dazu bei, Gesundheitsrisiken zu verhindern. Auf der Interschutz geben wir Einblicke in unsere Arbeit, zeigen aktuelle Einsatztechniken, informieren über unseren vergangenen Einsatz in der Türkei und stehen für den Austausch mit dem Fachpublikum und Interessierten zur Verfügung.“

Deutsche Feuerwehrgewerkschaft
Halle 13, Stand F17

Die 2022 gegründete Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (dfeug) ist die Gewerkschaft für Feuerwehr, Rettungsdienst und Leitstelle. Sie vertritt die spezifischen Belange des Einsatzdienstes. Heute zählt die Gewerkschaft über 10.000 Mitglieder. Getragen von aktiven Einsatzkräften bringt die dfeug die realen Herausforderungen im Berufsalltag direkt in die berufspolitische Arbeit ein.
Auf der Interschutz besteht für Mitglieder und Interessierte am Stand F17 in Halle 13 die Möglichkeit, dem Messetrubel kurz zu entfliehen. Eine Lounge mit Liegestühlen bietet Raum für eine Verschnaufpause. Im Mitgliederbereich lädt die dfeug zudem zum direkten Austausch bei Kaffee oder Softdrinks ein. Ergänzend stehen Expertinnen und Experten aus den Facharbeitsgruppen Rettungsdienst, Leitstelle, Werkfeuerwehr und Bundeswehr für den fachlichen Austausch aus der Praxis zur Verfügung.

Deutscher Feuerwehrverband
Halle 27, Stand D46

Inmitten von globalen Playern und spezialisierten Anbietern präsentiert der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) in Halle 27 auf Stand D46 die Vielfalt der Akteure in den Feuerwehrverbänden. Hierbei steht der Mensch im Mittelpunkt. Die wichtigen Zukunftsfragen der Feuerwehren werden bearbeitet: von Nachwuchswerbung über Ausbildung und Halten der Feuerwehrangehörigen über Schulung der Bevölkerung für Vorsorge und Resilienz bis hin zu den Auswirkungen der geopolitischen Lage.

Abgerundet wird das Angebot durch die bewährte „Plaza“, auf der kompakte fachliche Vorträge Einblicke in das umfangreiche Themenspektrum der Feuerwehren und ihrer Verbände geben. Unter www.feuerwehrverband.de folgen Details über die verschiedenen Inhalte.


Gremien des Weltfeuerwehrverbandes CTIF und des neuen Verbandes der Feuerwehren in der Europäischen Union, „European Firefighters Association“ (EUFFAS), nutzen die Interschutz zu Tagungen. Diese weltweit vernetzten Verbände präsentieren sich auch auf dem DFV-Stand. Direkt aus der französischen Feuerwehrschule bei Marseille kommt ein Hubschrauber-Simulator. Zwei Personen haben in dem Hightech-Gerät Platz, die Missionen werden über einen externen Bedienstand eingespielt.
Vielfältig wird auch das Angebot der Landesfeuerwehrverbände sein: Es startet bei „A wie Ausbildung“ mit einem Virtual-Reality-Feuertrainer zur Brandschutzschulung, bei dem der Lernerfolg durch die Anwendung eines echten Feuerlöschers und die Simulation von Geruch und Hitze unterstützt wird und reicht bis Z wie „Zusammenhalt durch Teilhabe“, wobei diese und weitere Demokratie- und Vielfaltsprojekte praxisnahe Impulse vermitteln.
Der Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung präsentiert auf dem Gemeinschaftsstand aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Sicherheit und Gesundheit – so etwa zur Initiative „Herzgesunde Feuerwehren“ oder zum Brandschutz beim Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien. Und auch das Versandhaus des DFV sowie das Deutsche Feuerwehrmuseum Fulda sind in Halle 27 am Stand D46 zu finden.
Bei der Deutsche Jugendfeuerwehr gibt es bei verschiedenen Thementagen Informationen zum Kinderschutz, zur Beteiligung im Jugendforum, zu Bildung, Inklusion und Vielfalt und zur Internationalen Jugendarbeit.

Deutsches Rotes Kreuz
Halle 17, Stand E62 und F62 (Niedersachsen)

Katastrophenschutz ganzheitlich denken – das Deutsche Rote Kreuz nimmt sich dieser Aufgabe an und bietet den Besucherinnen und Besuchern einen umfassenden Einblick in sein gesamtverbandliches Krisenmanagement. Zu den zahlreichen Höhepunkten des diesjährigen Messeauftritts des DRK dürfte dabei das Feldkrankenhaus zählen, welches vollständig in der Halle 23 der Hannover Messe aufgebaut wird. Das „Krankenhaus aus der Kiste“ dient der medizinischen Versorgung in Krisengebieten und ist aktuell etwa im Rahmen einer Kooperation der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung im Gazastreifen im Einsatz. Aber auch an den übrigen Ständen erwarten die Besucherinnen und Besucher zahlreiche spannende Einblicke.
In der Rettungsdiensthalle zeigt das DRK erlebbare Einsatzrealität und moderne Ausbildung. Besucherinnen und Besucher können ihr Wissen und Können testen, in Escape Rooms und beim virtuellen Fahrtraining.
Die Halle 17 steht ganz im Zeichen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes. Dieser wird in Deutschland zu 90 Prozent von Ehrenamtlichen getragen. Die Gemeinschaften des DRK – Wasserwacht, Bergwacht und Bereitschaften – sind vor Ort und demonstrieren ihr Hilfepotenzial in Krisen. Doch wie gelingt es im Krisenfall rund 5.000 Menschen zu versorgen? Wie lässt sich auch die Pflege sicherstellen sowie die Versorgung mit Strom und anderen lebenswichtigen Erfordernissen? Und wie ist der Rettungsdienst organisiert? Antworten auf diese und weitere Fragen bieten die DRK-Stände in den Hallen 17 und 26.

Fachverband Leitstelle
Halle 16, Stand C04

Der Fachverband Leitstellen e.V. präsentiert sich als Interessenvertreter der integrierten Leitstellen in Deutschland auf der Interschutz 2026 in Halle 16 am Stand C04. „Unser Team steht bereit für Fachgespräche und den Austausch von Erfahrungen“, schreibt Schatzmeister Hendrik Hänig. „Zudem stellen wir unsere Handlungsempfehlungen aus, um die Qualität und Effizienz in der Notruf- und Einsatzbearbeitung zu verbessern.“

FeuerKrebs
Halle 13, Stand F50

Die Interschutz 2026 verbindet mit „Safeguarding tomorrow“ Innovation und Zusammenarbeit im Brandschutz. FeuerKrebs gUG verkörpert dies seit 2016: Prävention gegen berufsbedingte Krebserkrankungen schützt Einsatzkräfte nachhaltig. Zum 10-jährigen Bestehen präsentiert sich FeuerKrebs unter anderem mit einer Historien-Collage zu den erzielten Erfolgen, ergänzt durch eine Geburtstagsfeier, Versteigerungen von eigenen Produkten als greifbare Sensibilisierung für Hygiene und Früherkennung. Weiterhin wird es Demos zur Dekontamination, Anleitungen und Früherkennungstipps geben. Vorträge zu Sensorik, Biomarkern und Präventionsstrategien runden den Auftritt ebenso ab wie Praxistests und Teamstrategien. Außerdem soll am Stand F50 in Halle 13 gemeinsam eine Ausrüstungsreinigung stattfinden. „Unser FeuerKrebs-Infostand wird zum Netzwerk-Hotspot: Der Austausch mit Partnern schafft Lösungen jenseits der Messe“, erklärt Gründer Marcus Bätge.

Feuerwehr Augsburg
Halle12 Stand B40

Auf der Interschutz in Hannover wird die Feuerwehr Augsburg an einem Zeitstrahl von 1849 bis in die Zukunft zu sehen sein. Unter dem Standthema „Vom Ledereimer zur Hightech-Feuerwehr“ wird ein Rückblick ab dem Gründungsjahr 1849 bis hin zu einem Blick in die Zukunft gewährt. „Wir sind die älteste Feuerwehr in Bayern und sogar die älteste rechts des Rheins“, sagt Pressesprecher Friedhelm Bechtel.
Als Exponate bringen die Augsburger unter anderem ein rein elektrisch angetriebenes Kleinalarmfahrzeug mit nach Hannover. Am Stand B40 in Halle 12 kann bei einer Bierrutsche die  Geschicklichkeit getestet werden. Mit einem Maßkrug darf gegen eine Spende die Rettungsgasse freigeschoben werden. Und wenn der Maßkrug direkt unter dem Spreizer stehenbleibt, bekommt der Freischieber ein seltenes Tagungsabzeichen der Interschutz in Augsburg. Nur solange der Vorrat reicht! Der Gesamterlös geht übrigens an das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach.

Feuerwehr Dortmund
Halle 17, Stand C06

Die Feuerwehr Dortmund zählt mit rund 1.100 hauptamtlichen und über 700 ehrenamtlichen Einsatzkräften zu den größten Feuerwehren in Deutschland. Neben dem klassischen Brandschutz und der technischen Hilfeleistung übernimmt sie auch Aufgaben im Rettungsdienst sowie im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Innovation und Weiterentwicklung – insbesondere durch die Forschungsabteilung der Feuerwehr Dortmund, das Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie (IFR), welches neue Lösungen für die Einsatzpraxis entwickelt und erprobt.
Ein zentrales Ausstellungsstück am Stand C06 in Halle 17 auf der Interschutz ist das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Dortmund mit 10.000 Liter Löschwasser und weiteren Löschmitteln. Darüber hinaus stellt das IFR verschiedene Projekte vor, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Gefahrenabwehr beschäftigen – von Digitalisierung und Einsatzunterstützung bis hin zu neuen Konzepten für Ausbildung und Organisation. Dazu gehören „ADLeR“, „UmDenken“, „RESKON“, „Celidon Pro“, „Simple²“ und „Amplify“.
Ergänzt wird die Präsentation durch ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm direkt am Stand. Hier werden die einzelnen Projekte im Detail vorgestellt, Hintergründe erläutert und Einblicke in aktuelle Entwicklungen sowie zukünftige Perspektiven gegeben.

Feuerwehr Hannover
Halle 12, Stand B48

Die Feuerwehr Hannover wird sich mit zwei Flächen an der Interschutz beteiligen. Am zentralen Messestand in Halle 12, B48 präsentiert sich das „TEAM F“, bestehend aus Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr Hannover, auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 670 Quadratmetern. Besucherinnen und Besucher erhalten hier Einblicke in die Themenbereiche:
•    High Performance CPR – moderne Konzepte der Reanimation im Rettungsdienst unter Beteiligung eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges der Berufsfeuerwehr.
•    Leitstellentechnik – digitaler Einblick in die Regionsleitstelle Hannover mit VR-Brillen.
•    Bevölkerungsschutz – Notfallinformationspunkt im digitalen Zwilling der Landeshauptstadt.
•    Nachwuchsgewinnung – Informationen zu Karrierewegen bei BF und FF Hannover.
•    Fahrzeugbeschaffung – Präsentation aktueller Einsatzfahrzeuge.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Fachgruppe Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen (SRHT) der BF Hannover. Die Einheit wurde zur EXPO 2000 eingerichtet, um mögliche Rettungsszenarien im Zusammenhang mit der damaligen Seilbahn auf dem Gelände der Weltausstellung abdecken zu können. Seit 2001 ist die Fachgruppe fest in die Struktur der Feuerwehr Hannover integriert und feiert im Interschutz-Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass präsentiert sich die SRHT im Pavillon 34 mit einer originalen Seilbahngondel aus dem EXPO-Jahr. Besucherinnen und Besucher können sich hier über die Arbeit der Höhenretter informieren und an verschiedenen Mitmach-Aktionen teilnehmen.
Zum Abschluss der Messe wird am Samstag, dem 6. Juni, der nationale Leistungsvergleich der Höhenretter deutscher Berufsfeuerwehren in Hannover ausgetragen. Die teilnehmenden Teams absolvieren mehrere Stationen, die über das gesamte Messegelände verteilt sind. Am Abend wird schließlich der Deutsche Meister der Höhenretter gekürt.

Freiwillige Feuerwehr Werl
Halle 27, Stand B38

Bereits zum vierten Mal beteiligt sich die Feuerwehr Werl an der Interschutz. In Halle 27 am Stand B38 stellen die Werler zwei neue Fahrzeuge aus: einen Rüstwagen und ein HLF 20, beide mit Rosenbauer-Aufbauten. Der Rüstwagen wird am Mittwoch im Rahmen der Messe auch offiziell an die Feuerwehr übergeben. Das HLF weist einige Besonderheiten auf. Unter anderem verfügt das Fahrzeug über eine Drohne auf dem Dach sowie über Wärmebildtechnik in den Atemschutzmasken (Dräger).
Darüber hinaus präsentiert die Feuerwehr ihr in Werl erbautes Übungsgelände. Ein besonderes Highlight wird dabei sein, dass dieses Übungsgelände auch in der VR-Welt, also virtuell, erlebbar gemacht werden kann. Zusätzlich wird der RT-Robot von Rosenbauer vorgestellt, den die Feuerwehr bereits seit mehreren Jahren im Einsatz hat und der inzwischen auf den neuesten Stand gebracht wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Werl wird mit etwa 20 Einsatzkräften vor Ort sein. 

Hochschule Furtwangen
Halle 26, Stand E39/3

In einer Welt, die immer komplexer und verwundbarer wird, steigt der Bedarf an Sicherheitsexpertinnen und -experten. Der deutschlandweit einzigartige Bachelorstudiengang Security & Safety Engineering an der Hochschule Furtwangen im Herzen des Schwarzwaldes bildet Ingenieurinnen und Ingenieure aus, die technische, organisatorische und menschliche Aspekte von Sicherheit ganzheitlich verstehen und gestalten. Das Studium verbindet unter anderem Gefahrenabwehr, Arbeitsschutz, Unternehmenssicherheit, Brandschutz und IT-Sicherheit mit praxisnahen Anwendungen.
„An unserem Interschutz-Stand in Halle 26, Stand E 39/3, erlebst du, wie Sicherheit praktisch funktioniert: Teste beispielsweise, wie mechanische Sicherungssysteme überwunden werden können, und lerne, welche Schwachstellen dabei sichtbar werden“, schreibt Sylvia Schwinghammer vom Fakultätsmarketing. Ein „Bombenkoffer“ veranschaulicht weitere reale Sicherheitsherausforderungen und einfache Lösungsansätze. An einer interaktiven Schauplatte werden verschiedene realistische Szenarien rund um Sicherheit und Gefahren anschaulich erlebbar gemacht.

International Water Mist Association
Halle 12, Stand A21

Die Idee, kleine Tröpfchen zur Brandbekämpfung zu nutzen, ist nicht neu. Doch erst jetzt macht sich die Wassernebeltechnologie einen Namen als eine effektive Methode zur Brandbekämpfung. Die International Water Mist Association wird in Halle 12 am Stand A21 darüber informieren, wo Wassernebel eingesetzt wird und wo der Unterschied zum Beispiel zum Sprinkler liegt.
Die IWMA wurde 1998 gegründet und ist die einzige Organisation, die sich voll auf die Wassernebeltechnologie konzentriert. Sie unterstützt Entwicklung, Forschung und vor allem ihre Mitglieder in aller Welt. Der Verband kooperiert mit der Europäischen Kommission, der IMO (International Maritime Organisation) sowie anderen Brandschutzverbänden.

Landkreis Wesermarsch
Halle 26, Stand C40

Mit dem Projekt „Lernort Bevölkerungsschutz“ beteiligt sich der Landkreis Wesermarsch an der Interschutz. In Halle 26 am Stand C40 können ein spezieller Kofferanhänger, seine altersgruppen-spezifischen Übungsmaterialien und die damit verbundenen Möglichkeiten betrachtet werden. Zur Beladung gehören unter anderem ein Rauch-Demo-Haus, ein Realbrand-Trainer, ein Mini-Deich-Spiel, ein Notrufsimulator, Erste Hilfe-Ausstattung und diverse Infomaterialien.
Der Anhänger steht sowohl den Hilfsorganisationen im Landkreis, als auch der unteren Katastrophenschutzbehörde kostenfrei zur Verfügung, um Nachwuchsgewinnung sowie Aus- beziehungsweise Fortbildung zu betreiben. Er soll zukünftig aktiv in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden und bei Aktionstagen an Schulen das Thema Bevölkerungsschutz altersgerecht zu vermitteln. Die Kinder und Jugendlichen sollen spielerisch lernen, wie sie gefährlichen Situationen begegnen können. Die Idee: Kinder werden sensibilisiert und wirken als Multiplikator in ihr Elternhaus.

Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk Deutschland
Halle 26, Stand D22

Das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. präsentiert sich mit innovativen Konzepten für den Bevölkerungsschutz am Stand D22 in Halle 26. Ein Schwerpunkt ist die Vorstellung eines Telenotarzt-Projekts für strategische Patientenverlegungen im Katastrophen- und Zivilschutz. Dabei ist es das Ziel, durch telemedizinische Unterstützung die notärztliche Versorgung auch bei komplexen Einsatzlagen sicherzustellen und Ressourcen effizient einzusetzen.
Neben der medizinischen Notfallversorgung liegt der Fokus des MHW-Messeauftritts auf der luftgebundenen Unterstützung in der Vegetationsbrandbekämpfung. Hier steht ein besonderes Exponat im Mittelpunkt: Ein moderner Löschhubschrauber vom Typ Airbus H125 mit Bambi Bucket, der das Potenzial der MHW-Mitglieder in solchen Einsatzlagen in Deutschland und Europa aufzeigt. In einem weiteren Bereich des Messestands stellt das MHW seinen „Selbsthilfekurs für die Bevölkerung“ vor, der Bürgerinnen und Bürger anschaulich auf Krisensituationen vorbereitet und zu eigenen Vorsorgemaßnahmen anleitet. Stichwort: Resilienz!

Plattform PSNV
Halle 17, Stand, A07

Einsatzkräfte aus dem BOS-Bereich erleben im Dienst immer wieder Situationen, die psychisch belastend sein können: schwere Unfälle, der Tod von Menschen oder besonders herausfordernde Einsatzlagen. Auch wenn Einsatzkräfte professionell ausgebildet sind, hinterlassen solche Erfahrungen Spuren. Umso wichtiger sind Strukturen, die dabei unterstützen, belastende Erlebnisse zu verarbeiten und langfristig gesund im Dienst zu bleiben.
Die Plattform PSNV setzt sich bundesweit für die Weiterentwicklung der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) ein. Neben dem Aufbau eines innovativen Netzwerkes ist ein weiteres Ziel, Einsatzkräfte durch qualifizierte Ausbildung, fachlichen Austausch und praxisnahe Konzepte dabei zu unterstützen, mit den besonderen psychischen Anforderungen ihres Dienstes gut umgehen zu können.
Am Messestand informiert der Verein über Konzepte der psychosozialen Unterstützung im Einsatzdienst, über die Ausbildung sowie über die Notwendigkeit der Prävention und Selbstfürsorge. Besucherinnen und Besucher können mit erfahrenen Einsatzkräften und Fachleuten ins Gespräch kommen und sich über praktische Ansätze der PSNV-E austauschen. Ein besonderes Element am Stand ist eine interaktive Aktion, bei der Einsatzkräfte die Frage beantworten können: „Was gibt dir Halt nach schwierigen Einsätzen?“

Radio Controlled Euro Fire Fighters
Halle 26, Stand L41

Die RCEFF, Radio Controlled Euro Fire Fighters, sind erstmals als ideeller Aussteller bei der Interschutz 2026 dabei. Dabei handelt es sich um eine Interessengemeinschaft „blaulichtverrückter“ Modellbauer aus den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Deutschland.
„Wir haben Modelle aus fast allen Bereichen der Blaulichtfamilie“, schreibt Franz Josef Hahn. „Unsere Mitglieder sind oder waren Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr, einer Werk- oder Berufsfeuerwehr oder arbeiten bzw. arbeiteten bei einer Hilfsorganisation oder Brandschutzdienststelle. Einige sind aber auch nur von dem Virus „Blaulicht-Modellbau“ infiziert und erfreuen sich daran, ihre Modelle zu bauen und dem Publikum zu präsentieren.“

Red Knights International Firefighters Motorcycle Club
Halle 12, Stand B60

Der Red Knights International Firefighters Motorcycle Club, auch kurz Red Knights MC oder RKMC, ist ein internationaler Motorradclub für Feuerwehrleute, der 1982 in Boylston (Massachusetts) in den USA gegründet wurde. Mittlerweile gibt es weltweit 465 Chapter
(Ortsgruppen) mit rund 10.500 Mitgliedern. Deutschlandweit sind es derzeit 34 aktive Chapter.
Auf dem Interschutz-Stand B60 in Halle 12 stehen die Vereinsmitglieder den Besuchern mit Antworten auf alle Fragen rund um den Feuerwehr-Motorrad-Club zur Verfügung. „In für Feuerwehren gewohnt rustikaler Atmosphäre laden wir zu Benzin- und Blaulichtgesprächen in lockerer Runde auf einen Kaffee ein und berichten über das eindrucksvolle Clubleben der großen weltweiten Red Knights Familie. Weiterhin können natürlich auch Motorräder, darunter eine liebevoll restaurierte MZ ETZ 250 aus dem Jahr 1984 in waschechter Feuerwehrausführung, bestaunt werden“, sagt Michael Pförtner, der deutsche Landessprecher.

Region Hannover
Team Zivil- und Katastrophenschutz, Technische Einsatzleitung Hannover
Halle 17, Stand B72

Die Technische Einsatzleitung Hannover (TEL Hannover) ist die operative Führungseinheit der Region Hannover im Katastrophenschutz. Sie wird u. a. im Katastrophenfall, bei einem außergewöhnlichen Ereignis, auf Weisung der Regionspräsidentin oder des Regionspräsidenten oder auf Anforderung einer Stadt oder Gemeinde der Region Hannover tätig.
In der TEL Hannover arbeiten Einsatzkräfte aus verschiedenen Organisationen und Behörden zusammen, um komplexe Schadenslagen effektiv zu bewältigen. Dazu gehören Feuerwehrangehörige der Städte und Gemeinden der Region Hannover, Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW), der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG), der Johanniter Unfallhilfe (JUH), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), den Maltesern, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und Mitarbeitende der Verwaltungen der Städte und Gemeinden der Region Hannover sowie ggf. weiterer Behörden.
Die TEL leitet und koordiniert alle Abwehrmaßnahmen in einem Schadensgebiet. Ihr obliegt die operativ-taktische Führung oder die taktisch-technische Führung aller für den Einsatz unterstellten Einheiten der verschiedenen Fachdienste und Organisationen am Gefahren- und Schadensort.
Am Stand der Region Hannover erwartet die Besucher*innen die aufgebaute Führungsstelle der TEL Hannover mit den zwei neuen zentralen Großfahrzeugen der TEL inkl. Vorstellung des Konzepts der Technischen Einsatzleitung, Fahrzeugführungen und Informations- und Beratungsangeboten zum Bevölkerungsschutz und zur Arbeit der TEL.

Sprinklerkopf-Sammler Andries Timmermann
Halle 12, Stand A19

Er gehört zu den Exoten auf der Interschutz: Andries Timmermann aus den Niederlanden. Der begeisterte Sprinklerkopf-Sammler wird in Hannover in Halle 12 am Stand A19 knapp 400 Sprinklerköpfe ausstellen. Das älteste Exponat stammt aus dem Jahr 1894. Bereits seit den 1980er Jahren geht der freiwillige Feuerwehrmann diesem ungewöhnlichen Hobby nach. Insgesamt 2.600 Sprinklerköpfe gehören seiner Sammlung inzwischen an.

TFA-Team Hamburg
Halle 12, Stand F36

Mit der Mayday Rescue Challenge veranstaltet das TFA-Team Hamburg einen Wettkampf auf der Interschutz, der Einsatzrealität, Ausbildung und internationale Zusammenarbeit miteinander verbindet. Dabei müssen die teilnehmenden Teams drei einsatzrealistische Stationen bewältigen. Eine davon ist eine „Messi-Wohnung“, die typische Einsatzbedingungen und Herausforderungen in stark vermüllten Wohnungen simuliert. Mit erwarteten 60 bis 70 Teams wird die Challenge auch für Besucherinnen und Besucher zu einem Erlebnis. Unterschiedliche Taktiken, Arbeitsweisen und Lösungsansätze aus verschiedenen Ländern können hier unmittelbar beobachtet und ein Blick über den eigenen Tellerrand geworfen werden.
Auf einer großen interaktiven Fläche am Stand F36 in Halle 12 dürfen Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden: Türen öffnen, Hindernisse durchkriechen oder moderne Ausrüstung ausprobieren. Auch neue Ideen und Konzepte im Bereich der technischen Rettung und des Atemschutzeinsatzes können hier praktisch erlebt werden. „Damit möchten wir die Hemmschwelle senken, Technik und Taktik einmal selbst auszuprobieren und miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagt Finn Ole Block, Spartenleiter beim TFA-Team Hamburg. „Gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, dem Atemschutzlexikon, der Feuerwehrakademie Hamburg und weiteren Partnern wird der Wettkampf auch wissenschaftlich begleitet. Ziel ist es, Erkenntnisse aus den Szenarien zu analysieren und langfristig in Ausbildung, Forschung und Einsatzpraxis einfließen zu lassen.“

VDMA Feuerwehrtechnik
Halle 27, Stand A45

Große Herausforderungen erfordern leistungsfähige Lösungen. Die Feuerwehrtechnikindustrie liefert sie. Für die Brandabwehr, aber auch für den Katastrophen- und den Zivilschutz.
Als Dialog- und Vernetzungsplattform der führenden Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen, Geräten und Ausrüstung versammelt der Branchenverband VDMA Feuerwehrtechnik 25 innovative Fabrikate aus Deutschland und dem europäischen Ausland. Zum offenen Dialog über die Branche, ihre Performance und Möglichkeiten der Mitwirkung in unserem Netzwerk sind alle interessierten Unternehmen herzlich eingeladen. Kommen Sie auf den VDMA-Stand und tauchen Sie ein in die Community der Feuerwehrtechnikbranche. Wer wissen möchte, wer was produziert und liefert, ist ebenso willkommen. Schließlich bietet der VDMA-Herstellernachweis einen kompakten und instruktiven Überblick.

Verband der Restaurator:innen
Halle 26, Stand B21

Erstmals ist der Verband der Restaurator:innen (VDR) auf einer Interschutz vertreten. Am Stand B21 in Halle 26 wird ein Thema ins Zentrum des Auftritts gestellt, das im integrierten Bevölkerungsschutz rasant an Bedeutung gewinnt: der Schutz von Kunst und Kulturgut im Katastrophenfall. Ob Brand, Wasserschaden, Gebäudeeinsturz oder Extremwetter: Einsatzkräfte treffen Kulturgut regelmäßig an – in Museen, Archiven, Kirchen, historischen Gebäuden oder Privatsammlungen.
Der VDR zeigt, wie Restaurator:innen und Kulturgutverantwortliche im Schulterschluss mit Feuerwehren, THW, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Verantwortung übernehmen und warum diese Zusammenarbeit im Einsatzfall entscheidend ist. Restaurator:innen stabilisieren und sichern beschädigtes Kulturgut und unterstützen im Einsatz mit schneller fachlicher Einschätzung, um Folgeschäden zu vermeiden.
Am Stand erwartet die Besucher:innen der Abrollbehälter Kulturgutschutz aus Köln. Er wird inmitten eines realitätsnahen Katastrophenszenarios präsentiert und zeigt, wie Kulturgut als solches erkannt, im Ernstfall geborgen, dokumentiert und erstversorgt werden kann. Der Abrollbehälter macht sichtbar, wie ein autarker Arbeitsraum funktioniert, in dem nasse oder verschmutzte Objekte stabilisiert und für den Weitertransport vorbereitet werden. Für Feuerwehrkräfte wird nachvollziehbar, welche Schadensbilder typischerweise auftreten und welche Maßnahmen sinnvoll sind, um weitere Schäden zu verhindern.

ver.di
Halle 12, Stand D48

Die Kolleg*innen des ver.di Fachvorstandes Feuerwehr sind 2026 bei der Interschutz wieder mit einem Stand in Halle 12 vertreten und freuen sich auf alte Bekannte und neue Gesichter. Wir präsentieren den Besucher*innen ein breit gefächertes Programm mit aktuellen und bekannten Themen des Feuerwehrwesens. Zum Programm geht es hier:

www.verdi.de/oeffentliche-private-dienste/mein-arbeitsplatz/feuerwehr/interschutz-2026


Safeguarding Firefighters – Feuerwehrleute schützen
Kolleg*innen aus Feuerwehr, Rettungsdienst, Leitstelle und Bevölkerungsschutz retten und schützen Menschen. Mit ihrer Gewerkschaft ver.di setzen sie sich dafür ein, Chancen neuer Entwicklungen und Technologien zu nutzen und dabei Risiken und Gefahren für Feuerwehrleute zu minimieren. Grundlage für unsere Arbeit ist der Austausch in einem breiten Netzwerk aus Vertreter*innen des Feuerwehr- und Rettungswesens und des Bevölkerungsschutzes – in Deutschland und in Europa Immer das Ziel im Blick, gemeinsam für unsere Feuerwehr einzutreten und Verbesserungen zu erreichen.
Wir freuen uns auf Impulse und interessante Diskussionen mit unseren Kooperationspartner und Gästen.

Werkfeuerwehrverband Deutschland
Halle 13, Stand F30

Ein virtueller „Fackellauf“ von Werkfeuerwehr zu Werkfeuerwehr: Dem Werkfeuerwehrverband Deutschland e.V. (WFVD) gelang ein effektvoller Countdown bis zum Beginn der Interschutz 2026. Für das Mitte März neugewählte Vorstandsteam ist der Messeauftritt des Verbands die erste Feuerprobe, ganz besonders der Auftakt am 1. Juni: Da lädt der WFVD an seinem Stand F30 in Halle 13 zum „First International Network Day (FIND) for international fire fighting and disaster prevention”. Das FIND-Event mit Messeführungen zu unterschiedlichen Schwerpunkten, einer spannenden Session mit Keynotes und Kurzpräsentationen sowie einem Network Evening ist eine Premiere des WFVD, der so sein internationales Engagement weiter stärkt.
Aber auch an den darauffolgenden Messetagen bietet der Stand zahlreiche Highlights, allen voran vier Exponate, die das vielfältige Spektrum der WFVD-Mitglieder verdeutlichen: das Universal-Löschfahrzeug (ULF) der WF Chempark, den Taktik-Simulator der Flughafenfeuerwehr Düsseldorf, eine Löschraupe der Bundeswehrfeuerwehr aus Meppen sowie eine mobile Gas-Fackel der WF Chemiepark Marl. Die Fackel, die schon vielfach bei TUIS-Einsätzen in Deutschland und dem europäischen Ausland loderte, dient dem gefahrlosen Verbrennen entzündbarer Gase und Dämpfe von brennbaren Flüssigkeiten beim Not-Umfüllen von havarierten Transportbehältern (wie zum Beispiel Tanklastzügen und Kesselwagen).
Doch der WFVD setzt nicht nur auf beeindruckende Technik: Er hat ein Expertenteam für Training und Stärkung von Menschen in Blaulichtorganisationen mit am Stand, das die Besucher zu einer Challenge einlädt, bei der Kraft, Willen und Konzentration zählen. Bei der Challenge gibt es jeden Tag attraktive Preise zu gewinnen. Vor allem aber zeigt sich in diesem Wettbewerb deutlich, dass mentale Stärke im Einsatz genauso wichtig ist wie Technik und Taktik.

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