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Referat 2

vfdb-Begleitkonferenz zur INTERSCHUTZ 2026

Gefahrenabwehr im Wandel: Strategien für Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz der Zukunft

Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr in Deutschland und Europa steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Steigende Einsatzzahlen, neue Bedrohungslagen, der demografische Wandel sowie wachsende Anforderungen an Digitalisierung und internationale Zusammenarbeit stellen Rettungsdienst, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz vor enorme Herausforderungen.

Vom 2. bis 5. Juni 2026 diskutieren in Hannover führende Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Einsatzpraxis, Verwaltung und Politik aktuelle Entwicklungen, innovative Lösungsansätze und strategische Zukunftsfragen der Gefahrenabwehr – praxisnah, international und auf höchstem fachlichem Niveau.

2. Juni 2026 - Digital, vernetzt, resilient – Internationale Impulse
Zum Auftakt der Konferenz stehen internationale Perspektiven auf moderne Rettungsdienstsysteme im Mittelpunkt. Hochkarätige Beiträge aus Dänemark, Spanien und Großbritannien beleuchten unter anderem die Bedeutung konsequenter Digitalisierung für das prähospitale Outcome, die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure im urbanen Raum sowie innovative Schnittstellenmodelle zwischen Notfallversorgung und Kliniksystemen.

Die Vorträge zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich europäische Staaten auf vergleichbare Herausforderungen reagieren – und welche Impulse sich daraus für Deutschland ableiten lassen. Moderiert wird der Konferenztag von Prof. Dr. Klaus Runggaldier.

3. Juni 2026 - Digital, vernetzt, resilient – Bewährte Modelle aus der Nachbarschaft
Am zweiten Konferenztag richtet sich der Blick auf erfolgreiche Modelle aus den deutschsprachigen Nachbarregionen und den Niederlanden. Wien, Amsterdam und der schweizer Kanton Zug stehen exemplarisch für unterschiedliche Ansätze moderner Rettungsdienstorganisation.

Diskutiert werden unter anderem Fragen der Systemsteuerung, Digitalisierung, Ressourcenplanung und Versorgung in besonderen geografischen Lagen. Auch dieser Konferenztag wird von Prof. Dr. Klaus Runggaldier moderiert.

4. Juni 2026 - Quo vadis Bevölkerungsschutz: Zwischen Zeitenwende-Euphorie und gesellschaftlicher Überforderung?
Die sicherheitspolitische Zeitenwende hat den Bevölkerungsschutz stärker denn je in den Fokus gesellschaftlicher und politischer Debatten gerückt. Doch welche Auswirkungen ergeben sich daraus konkret für die operative Praxis?

Vertreterinnen und Vertreter aus zivil-militärischer Zusammenarbeit, kommunalem Krisenmanagement und Katastrophenschutz diskutieren die Frage, wie resilient Staat und Gesellschaft tatsächlich sind – und wo strukturelle Grenzen sichtbar werden. Moderiert wird der dritte Konferenztag von Prof. Dr. Paul Geoerg.

5. Juni 2026 - Föderale Vielfalt, europäische Stärke: Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz
Der abschließende Konferenztag widmet sich der nationalen und europäischen Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz. Großschadenslagen wie Waldbrände oder Extremwetterereignisse machen deutlich, dass moderne Gefahrenabwehr längst nicht mehr an Ländergrenzen endet.

Neben aktuellen Entwicklungen im nationalen Waldbrandschutz steht die europäische Perspektive im Mittelpunkt – darunter die Neugründung des Verbandes der Feuerwehren der Europäischen Union.

Die vfdb-Begleitkonferenz richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Rettungsdienst, Feuerwehr, Bevölkerungsschutz, Verwaltung, Wissenschaft und Industrie sowie an alle interessierten Besucherinnen und Besucher der INTERSCHUTZ 2026. Um Anmeldung (Link unten) wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos, ein Messeticket ist erforderlich. 

Datum: 2.–5. Juni 2026

Uhrzeit: jeweils 09:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Ort: Convention Center Hannover, Saal „München“

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Paul Geoerg (geoerg(at)vfdb.de)

Anmeldung: vfdb-Begleitprogramm INTERSCHUTZ 2026

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